7. April 2010
von admin
Keine Kommentare
Ahmet Yildiz war schwul und musste deswegen sterben – nun wird seinem Vater der Prozess gemacht. Aber der Fall hat ein Gutes: Die Türkei diskutiert über Toleranz.
Ibo vermisst Ahmet. Das Lächeln, die Gesten, den Geruch. Den Studenten, der Bücher verschlang, gern Basketball spielte und Eis liebte. Den jungen Mann, der immer Fragen stellte, der allem auf den Grund gehen wollte, immer weiter, immer tiefer, sodass sie ihm auf dem Gymnasium den Spitznamen “Warumahmet” verpassten. Den Geliebten, der in seinen Armen verblutete, in einer Juninacht, fünf Kugeln im Körper. Warum Ahmet?
Quelle