Premier Erdoğan erklärte Kurdenproblem bereits für gelöst. Vorschnell, wie sich nun zeigt. Die Situation ist völlig verfahren, und in Ankara fehlt es nicht an Schuldzuweisungen.
Istanbul. Die PKK hat ihrer Drohung diesmal Taten folgen lassen: Wenn sich nicht rasch nach der Wahl Verbesserungen für die Kurden abzeichneten, werde es eine militärische Eskalation geben, hatte die kurdische Untergrundorganisation gedroht. Und genauso kam es: 13 türkische Soldaten wurden am Donnerstag in einem Hinterhalt getötet, es war der schwerste Verlust auf Seiten der türkischen Armee seit Langem.
