Nur weil sie gesagt hat, dass sie, sollte sie einen Sohn haben, diesen nicht in den Krieg schicken würde, ist ins Kreuzfeuer der türkischen Medien geraten. Der genaue Wortlaut “Ich würde nie im Leben für den Krieg anderer das Leben meines Sohnes aufs Spiel setzen.“ Weiter meinte sie “Ja, ja ich weiß, die territoriale Integrität der Türkei ist unantastbar und so weiter und sofort, aber ist eine Mutter verpflichtet, ein Kind zu gebären und es in den Tod zu schicken?” (Man achte auf das lässige “ja, ja ich weiß”).
Die unsägliche Ebru Gündes, die auch in der Jury zu Popstar Alaturka sitzt, entgegnete ihr mit vollem Pathos: “Hoffentlich segnet mich der liebe Gott mit einem Sohn. Ich würde ihn sofort in den Krieg schicken…Für dieses Land bin ich bereit als Frau alles zu leisten, was in meiner Macht steht.”
Und jetzt kommt’s dicke:
Wie türkische Medien am Dienstag berichten, hat die Staatsanwaltschaft Istanbul nun eine Untersuchung gegen Bülent Ersoy eingeleitet. Der Vorwurf: Sie habe mit ihren Bemerkungen versucht, die Beziehung zwischen der Bevölkerung und den Soldaten zu beeinträchtigen.